Lob und Dank sei Gott

28.12.2025

Apostel Christophe Domenig brachte den Glaubensgeschwistern in Visp zum Jahresabschluss ein Bibelwort aus Psalm 103 Vers 2: "Lobe den Herren, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat."

Das hat er auch getan und wird es weiter tun. Was der Chor gesungen hat, das ist, was Jesus versprochen hat: "Ich werde bei euch sein, alle Tage bis ans Welt Ende." Das wird er auch tun. Im Fernseher werden Ende Jahr Dinge gezeigt, die wir schon gesehen haben. Aber man könnte das heute auch in diesem Gottesdienst tun.

Es geht auch heute darum, lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Man vergisst sehr schnell. Und da und dort ist es vielleicht nötig, etwas aufzuschreiben, was Gott uns Gutes getan hat, dann hat man die Möglichkeit zurückzuschauen. Was wir Schönes mit Gott erlebt haben, können wir mit anderen teilen. Vergessen wir nie, wo wir die Kraft erhalten. Vergessen wir nie, an welche Quelle wir uns wenden müssen, um diese Kraft zu bekommen.

Wenn wir Gott danken, ihn loben, wenn wir in den Gottesdienst gehen, ist das auch ein Zeichen unserer Dankbarkeit. Das wollen wir auch vermehrt tun, dass wir noch bewusster Gott loben. Die Dankbarkeit ist die Wiege der Freude. Es braucht einfach Dankbarkeit, um eine glückliche Seele zu haben.

Es ist unser völliges Vertrauen in Gott und unser Wille, vollkommen loszulassen, das uns die Hilfe und den Segen Gottes garantiert. Als der Apostel Petrus auf dem Wasser ging, hinderten ihn seine Zweifel daran, direkt zu Jesus zu gelangen.

Denken wir nur an seine Barmherzigkeit. Wir können tun, was wir wollen, sein Herz ist für uns offen. Gott empfängt dich so wie du bist, du brauchst nichts vorzuspielen. Du kannst wirklich kommen, wie du bist. Er schenkt dir sein Herz. Gott gibt dir die Kraft, die du brauchst. Er sagt dir, ich habe dich lieb, du kannst immer zu mir kommen.

Wir möchten unserem Vater heute danken, für jeden Gedanken, den er in unsere Seele gelegt hat. Jemand hat gedacht, es geht nicht mehr weiter. Plötzlich ist ein Gedanke ins Herz gekommen. Dieser Gedanke hat uns wieder aufgebaut, hat uns wieder Kraft gegeben.

Gott vertraut dir, er vertraut mir. Es ist wunderbar, was Gott für ein Vertrauen zu uns hat. Wenn du Gott 100% Vertrauen schenkst, kannst du erleben, dass er da ist. Gott wirkt. Vielleicht ist manchmal der Zweifel so gross, dass man sagt, ich kann nicht mehr vertrauen. Dann kann man zu den Amtsträgern gehen und sagen: "bitte bete für mich, ich erfahre Gott nicht mehr". Gott meldet sich immer, er ist jeden Tag bei dir und bei mir. Der Mangel an Glauben ist immer der Grund, dass wir in Zweifel geraten.

"Wachet", wir wollen alle wachen, dass unsere Gesinnung zu Gott bleibt.

 

Fotos/Bericht: Trudi Bissegger
Bearbeitung: Christophe Domenig/Brigitte Landmesser