Jesus Christus: Licht das in die Welt gekommen!

05.05.2024

Am Sonntag, 5. Mai 2024, diente Apostel Reto Keller in Rorbas (Bezirk Winterthur) den Geschwistern aus den Gemeinden Rorbas und Andelfingen mit dem Bibelwort aus Johannes 16, 28: "Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater".
In diesem Gottesdienst erhielt ein Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

Das Bibelwort ist eine Kurzzusammenfassung des grossartigen Wirkens Gottes für die Menschen. Der Sohn Gottes ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Jesus Christus als Licht der Welt. Er hat einen völlig neuen Blick auf die Dinge gelegt. Es war eine Epoche grossartigsten geistlichen Segens für uns Menschen. Es gibt ein bekanntes Wort in der Heiligen Schrift: Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Was war er gestern? Der Erlöser, der erwartete Messias, der Verheissene. Viele haben auf ihn gewartet. Er hat Wunder getan, seine Kraft und Macht gezeigt. Er hat als wahrer Mensch sein Opfer gebracht und die Sünde, die seit dem Sündenfall vorhanden war, auf sich genommen. Damit hat er das Trennende zwischen Gott und den Menschen aufgehoben und den Weg zum Heil für alle Menschen frei gemacht. Nichts hindert uns mehr, auf ewig beim Herrn zu sein.

Und heute? Heute ist er dein Fürsprecher, dein Begleiter. Er nimmt Anteil an deinem persönlichen Leben. Er gab die Verheissung: Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende. Er bereitet die Zukunft. Er wird Christus sein, der wiederkommende Gottessohn.

Bevor er als Sieger zum Vater heimkehrte, hat er noch vieles weise geregelt:

  • Er ordnete die Kirche und machte das Apostelamt wirksam.
  • Er gab Petrus den Auftrag, die Herde zusammenzuhalten und dafür zu sorgen, dass die frohe Botschaft in die Welt hinauskam.
  • Er segnete die Apostel und verhiess Kraft aus der Höhe durch den Heiligen Geist.
  • Er gab den Auftrag: wirket, bis das ich wiederkomme.
  • Er versprach seine Wiederkunft, woran wir uns bis heute als gläubige Christen festhalten dürfen.
  • Er machte aufmerksam, dass es auch schwierig werden könnte: Ihr werdet in Anfechtungen kommen, ihr werdet in Unruhe kommen. Aber ich will euch einen Tröster senden im Heiligen Geist. Das hat ihnen Sicherheit gegeben.

Es ist unser Auftrag, dafür zu sorgen, dass die frohe Botschaft unter die Menschen kommt und erlebbar wird. Zeigen wir, worüber wir uns freuen und dass Jesus Christus Teil unseres Lebens ist. Schon die natürliche Welt, die Gott geschaffen hat, ist grossartig. Lasst uns diese Welt pflegen und geniessen, aber auch vorsichtig damit umgehen.

Im Römerbrief, Kapitel 12, Vers 2 steht: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich“. Es ist viel Böses in dieser Zeit, dessen sind wir uns bewusst. Jesus sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Wir müssen nicht alles mitmachen, nur weil viele sagen, es sei super. Das heisst noch lange nicht, dass es dem Willen Gottes entspricht. Wir sollten dort Grenzen setzen, wo das Verhältnis zum Herrn getrübt wird.

Im „Unser Vater“ beten wir: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Da geht die Reise hin, ein neuer Himmel und eine neue Erde. Freuen wir uns darauf. Christus wirkt und Christus lebt!