Bezirksapostel Deubel diente mit dem Bibelwort aus Markus 16,9-10:
„Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten.“
Ein Blick zurück auf Karfreitag und auf Jesus am Kreuz zeigt, was göttliche Liebe ausmacht:
Jesus war dem Gekreuzigten neben ihm gnädig, zeigte Fürsorge für seine Mutter und beauftragte den Jünger Johannes, sie künftig zu sich zu nehmen. Zudem bat er um Vergebung für die anderen: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34). Jesus hat sich bis zuletzt nicht um sich selbst gekümmert.
Durch seine Liebe zu uns Menschen wird deutlich: Nichts und niemand kann uns von der Liebe Gottes trennen, wenn wir es denn wollen.
Jesus erschien im Auferstehungsleib, einem heiligen, vollkommenen Leib, der auch uns verheissen ist. Das ist eine andere Dimension, die wir heute noch nicht verstehen müssen, aber im Glauben ergreifen dürfen.
Unser Auferstehungsglaube bedeutet mehr, als nur Gebote zu halten und zu respektieren. Er lebt von einer stetigen, gepflegten Beziehung zu Gott, die sich im Vertrauen zeigt – auch dann, wenn wir das Gefühl haben, dass Gott nicht hört oder nicht reagiert. Wir wollen es Jesus gleichtun und uns vertrauensvoll in Gottes Hände legen: „Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!“ (Lk 23,46).
Die Auferstehung offenbart uns göttliche Wahrheit, das Heil und das ewige Leben. Doch es braucht unseren persönlichen Glauben, denn im Nachhinein weiss man bekanntlich alles besser. Der Glaube an diese Zukunft ist eine Herausforderung. Aber mit der Zuversicht, dass Gott uns hilft, werden wir auch unseren ganz persönlichen Kampf bestehen.
Gott hat uns zugesagt, dass er uns helfen wird, das Böse in uns und den Egoismus in der Welt zu überwinden. Wo, wann und wem Jesus in einer persönlichen Begegnung neue Kraft schenkt, bestimmt allein er. Denn er hat uns erwählt, nicht wir ihn. Jede Begegnung mit Jesus ist mit einem Auftrag verbunden: seine Liebe weiterzugeben.
Vier Kleinkinder, eine Jugendliche und eine Frau empfingen die Gabe des Heiligen Geistes. Der Bezirksapostel gab den Familien das Bibelwort aus 2. Timotheus 1,7 mit auf den Weg: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Weiter wurde ein stellvertretender Gemeindevorsteher eingesetzt, der künftig mit dem Vorsteher ein „wunderbares Team“ bilden soll.