Als Grundlage diente das Bibelwort aus Römer 10,1: "Denn wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden."
Das Musikensemble spielte zur Vorbereitung das Lied "Treff ich dich wohl bei der Quelle?" Der Bischof sagte, unser Glaube kann darauf einzig mit einem klaren "Ja" antworten. Wir möchten Gott treffen, wir möchten bei Jesu sein an der Quelle des Lebens, das heisst, in seinem Reich in Ewigkeit.
Jesus Christus hat den Menschen Gott als liebenden, barmherzigen und gnädigen Vater offenbar und erlebbar gemacht. Im Zentrum des Entschlafenen-Gottesdienstes steht nicht der Tod, sondern der Sieg Christi für alle Menschen über den Tod.
Wir sind alle von Gott bei unserem Namen Gerufene und von Jesus Berufene, und das soll in unserem Herzen stehen: "Zurück zu Gott!"
Unsere Bitten und Anliegen dürfen wir im Gebet vorbringen, jedoch weitet sich unser Blick, wenn wir den Namen Gottes anrufen. Mose bekam bei der Frage nach dem Namen Gottes die Antwort: "Ich werde sein, der ich sein werde." In dieser Antwort finden wir einen Wesenszug Gottes, seine Beständigkeit. Weiter erklärt Jesus im hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17, 26: "Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen. Wer diesen Namen anruft, der wird selig werden."
Dazu hat uns der Bischof ermutigt, die Gedanken in 1. Korinther 15 zu lesen, welche eine der Grundlagen unseres Glaubens an das Heil für Verstorbene darstellen, und uns auch an das "Unser Vater-Gebet" zu erinnern: Unser Vater / dein Name werde geheiligt / Dein Reich komme. Dein Wille geschehe…
Unser Auftrag ist es, in unserem Leben das Wesen Gottes und seines Sohnes zu zeigen, zu leben, wozu Liebe, Barmherzigkeit, Treue und Gnade für alle gehören!
Wir wollen unserem Herrn und Gott vertrauen und diese Hilfe sollen auch die Verstorbenen erleben, die es im Leben schwierig hatten. Das Wichtigste ist für uns alle, ob im Diesseits oder im Jenseits: Der Glaube und das Vertrauen zu Gott, unserem Vater, und seinem Sohn, Jesu Christus!
Mit dem Musikstück "Kommet her, kommet her", wurde der Dienst an die Verstorbenen eingeleitet.
Fazit des Gottesdienstes:
Allein durch den Glauben an Jesus Christus sind Umkehr und Heilsaneignung möglich. Glaube bedeutet für Lebende und Tote, die Erkenntnis der Vollkommenheit und Barmherzigkeit Gottes, sowie das vorbehaltlose Vertrauen auf ihn und seiner Gnade.
Bericht & Fotos: Hans-Ulrich Landmesser
Bearbeitung: Thomas Wihler & Isabelle Landmesser