Zu Beginn drückte der Bischof seine grosse Freude darüber aus, in eine neue Gemeinde kommen zu dürfen und Gemeinschaft zu erleben.
Das Bibelwort aus Johannes 1, 6.7 diente als Grundlage für den Gottesdienst: «Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten.»
Johannes der Täufer war Wegbereiter und Zeuge von Jesus Christus, betonte der Bischof. Er forderte die Zuhörenden auf, das Licht, von dem wir in den Gottesdiensten immer wieder hören, aufzunehmen, zu verinnerlichen und umzusetzen. Jesus soll für uns in seiner von Liebe geprägten Art ein Vorbild sein. Wir wollen Jesus in unserem Denken, Sprechen und Handeln nachfolgen.
Mögen wir uns unserer eigenen Sünden bewusst sein, darüber reflektieren und erkennen, wie die Gnade Gottes an uns wirkt. Wenn es unser Herzenswunsch ist, die Nähe Gottes zu erleben, dann werden wir daran immer wieder arbeiten.
Johannes der Täufer verkündigte die Gegenwart Jesu. Der Bischof beschrieb, wie wir Jesus heute erleben können: In der Dreieinigkeit Gottes, durch Impulse aus dem Heiligen Geist, durch die Präsenz von Jesus Christus in unserem Bewusstsein und durch die stete Verbindung zu Gott. Das können wir nicht sehen, aber sehr wohl fühlen. Er stellte die Frage: «Wo erlebst du den lieben Gott?»
Weiter hob der Dienstleiter hervor, wie Johannes den neuen Bund ankündigte, der dann von Jesus geprägt wurde, indem er die Liebe verkündigte. Schliesslich wies er auf die Bedeutung hin, uns für den Herrn zu entscheiden, seine Nähe zu erleben sowie seine Gnade zu erfahren.
Der Gemeindevorsteher unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Bedeutung des Lichts. Nicht nur das der Sonne, sondern selbst das kleine Licht, mit dem wir für andere wirken können. Ebenso sollen wir den Wert der Stille erkennen für unsere Entwicklung zu Gott hin.
Der Bischof betonte öfters wie wichtig es sei, Ereignisse in unserem Leben und unserem Glauben wahrzunehmen, zu beobachten, darüber nachzudenken und mögliche Veränderungsschritte zu erkennen. So könnten wir in unserer Glaubensentwicklung weiterkommen.
Der Gottesdienst wurde durch das Instrumentalensemble, Orgelspiel und gehaltvolle Chorvorträge bereichert.
Nach dem Gottesdienst überreichte der Gemeindevorsteher dem Bischof eine grosse Laterne mit einem Licht von Aarau.