Die frohe Botschaft Gottes

02.03.2025

Gottesdienst für Entschlafene gehalten durch Bischof Thomas Wihler

Zum ersten Gottesdienst für Verstorbene in diesem Jahr diente der Bischof mit dem Psalmwort 107, 19 und 20: "Die dann zum Herrn riefen in ihrer Not und er half ihnen aus ihren Ängsten, er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben."

Jeder Gottesdienst, den wir erleben dürfen, ist etwas Besonderes. Im Zentrum der Lehre Jesu stand seine Verkündigung des Reiches Gottes, dass Gott herrscht und gegenwärtig ist, mitten unter uns. Beschäftigen wir uns mit seinem Wirken. Er ist immer präsent in unseren Herzen, Gedanken und in dem, was wir tun. In jedem Gottesdienst hören wir die Botschaft, dass Jesus Christus auf die Erde gekommen ist, um die Menschen zu erlösen. Wer dies im Glauben aufnehmen kann, hat Zugang zu vielen Liebeserfahrungen, die Gott schenken will. Das betrifft uns ebenso wie unsere Lieben, die in der jenseitigen Welt sind. All die Menschen, die sich nach Erlösung sehnen, möchten durch diese frohe Botschaft des Herrn ihre eigene Erlösung finden.

Jesus hat uns das Liebesgebot gegeben: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst! Wenn wir uns darüber Gedanken machen, merken wir schnell, dass wir in Bezug auf dieses höchste Gebot alle noch der Heilung bedürfen. Hier kommt die grosse Botschaft: Jesus Christus wurde gesandt, damit wir in seinem Vorbild wachsen und das Böse überwinden können - das ist die Genesung, die wir erleben können.

Ein Engel trat zu Josef und sprach zu ihm: Verlasse Maria nicht, ich gebe dir einen Auftrag. Das Kind, das Sie unter dem Herzen trägt, sollst du Jesus nennen; Jesus heisst: Gott rettet! Er wird das Volk retten von ihren Sünden. Hilfe und Errettung für alle Menschen ist das, was er gebracht hat. Er ist der Heiland ALLER !

Der Bezirksvorsteher ergänzte den Predigtteil mit dem Rat, dass wir dem Nächsten unsere Liebe entgegenbringen sollen ohne Wenn und Aber. Durch die Liebe in uns sollte dies möglich sein. Das Wort war am Anfang der Heiligen Schrift und diese Worte vergehen nicht, sie sind die Grundlage, worauf unser Glaube aufgebaut ist.