Bei schönstem Sommerwetter begrüsste der Bischof die ankommenden Glaubensgeschwister beim Waldeingang. Alle Bänke und Stühle waren besetzt und der Festgottesdienst konnte pünktlich um 10:00 Uhr beginnen.
Der Bischof diente mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte, Kapitel 9, Vers 36, wo es heisst: "In Joppe war eine Jüngerin mit Namen Tabita, das heisst übersetzt: Gazelle. Die tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen."
Er begrüsste die grosse Gemeinde mitten in Gottes Schöpfung und überbrachte einen Gruss von Bezirksapostelhelfer Thomas Deubel. Gott hat alles für uns wachsen lassen, es soll uns bewusstwerden, was Gott alles tut. Es gibt Dinge, die wir nicht verstehen und einfach akzeptieren müssen. Auch in der Not - was Gott macht, ist wunderbar.
Wir haben alle unsere Gaben, die wir für die Gemeinde nutzen können. Sie, Tabita hat vielen geholfen und so Gottes Wille gelebt. Sie hat vielen Menschen in der Not geholfen. Es geht nicht darum, dass wir Wunder tun, sondern einfach helfen. Wir können nicht Kranke heilen, aber sie besuchen. Wir sind dazu auserwählt, Jesus nachzufolgen.
Was haben wir alles von Gott umsonst bekommen, - und sollen es umsonst weitergeben. Wir sind alle dazu berufen. Bibel lesen ist Theorie - nach der Bibel leben, ist Gottes Wille ausführen. Das, was wir jetzt tun, ist Vorbereitung für die Zukunft - Gemeinschaft mit Gott - keine Not mehr vorhanden. Manchmal ist es sogar anstrengend, aber es lohnt sich. Lassen wir uns doch mitreissen. Wir sind verantwortlich, dass wir einmal die Gemeinschaft mit Gott erleben können.
Nach der Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl, Schlussgebet und Segen, durften wir Gemeinschaft untereinander erleben und nach dem geistigen Brot auch das irdische Brot geniessen. Viele Gespräche, Gedankenaustausch und das grossartige Erleben in der schönen Natur hat uns erfreut und gestärkt.
Danke an all die Helfer, die frühzeitig diese Waldlichtung für den Gottesdienst vorbereitet haben.
Bericht: Ch.Berger / L. Hänni
Fotos: Fritz Ineichen
Bearbeitung: Brigitte Landmesser