Teilen und es reicht für alle…

14.04.2024

Am Sonntag, 14. April 2024, erlebten Glaubensgeschwister mit Beeinträchtigung und ihre Begleitpersonen einen eindrücklichen Gottesdienst mit Bezirksapostel Jürg Zbinden in unserer Kirche in Bülach.

Schon beim Eintritt in das Kirchengebäude kam den Teilnehmenden eine sehr herzliche Atmosphäre entgegen. Nach einem Kaffee und Zopf machten sich alle auf in den Kirchensaal. Vor dem Gottesdienst wurde die Geschichte von Max Lucado „Du bist einmalig“ vorgetragen. Punchinello lernt seinen Holzschnitzer kennen. Das verändert sein Leben, denn er bekommt von ihm die stärkende Zusage: Du bist einmalig, weil ich dich geschaffen habe. Eine wunderschöne Geschichte, die zeigt, dass auch wir alle einmalig sind, weil Gott uns geschaffen hat!

Der Bezirksapostel diente mit dem Bibelwort aus Johannes 6, 9: „Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Aber was ist das für so viele?“

Wenn jemand mit andern zum Beispiel einen Kuchen teilt, hat er selbst weniger zur Verfügung. In der vorliegenden biblischen Geschichte ist dies anders. Der Bezirksapostel sprach von der Begebenheit, als Jesus Christus 5000 Menschen speiste. Als es Abend wurde, fragte Jesus, was an Essen vorhanden sei. Ein Knabe gab Jesus fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Dieser segnete die Gaben und liess seine Jünger Brote und Fische austeilen. Am Ende wurden alle satt, und es blieben noch Reste übrig. Auch in Bülach verteilten Benjamin, Beat und Marco Brote und Fische der Gemeinde und es blieb vieles übrig. Das Wunder zeigt, dass Jesus der Grösste ist, heute wie damals! Er ist Gottes Sohn! Er kann aus wenig viel machen. Dazu braucht er Helfende, seine Jünger, seine Nachfolger, uns. Wenn wir beten oder gut zuhören, setzen wir unsere Gaben ein und helfen mit, Gutes zu tun, ganz im Sinne von Jesus Christus.

Bezirksapostelhelfer Thomas Deubel erwähnte bei der Einstimmung zur Feier des Heiligen Abendmahles für Entschlafene, dass teilen für uns Christen sehr wichtig und wertvoll sei.

Nach dem Gottesdienst stellten sich alle Teilnehmenden vor dem Altar für ein Gruppenfoto auf. Mit dem gemeinsamen Mittagessen, einem Workshop für betreuende Angehörige und vielen weiteren Angeboten blieb noch genügend Zeit, um sich auszutauschen, einander kennenzulernen und miteinander Zeit zu teilen. Eine beeinträchtigte Glaubensschwester drückte ihre Erlebnisse dieses Tag wie folgt aus: „Es war für mich ein wunderschöner Himmel-auf-Erden-Tag.“